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Kendo
Samstag, 4. Februar 2012 - 14:16 (CET)
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Diese wohl älteste japanische Kampfsportart entwickelte sich aus dem traditionellen Schwertkampf der Samurai. Der geschichtliche Werdegang ist ca. 1500 Jahre alt, dem Ursprung sich in der Handhabung des Schwertes zu üben, die Fechtkunst immer weiter zu vervollkommnen, lernten die Bushi (Krieger) in Fechtschulen den Umgang mit dem Schwert. Ab Mitte des 18. Jahrhunderts kamen Schutzrüstungen und das Shinai (Bambusfechtstock) zum Einsatz, um so realistisch wie möglich zu Trainieren, ohne die Gefahr einzugehen sich und seinen Übungspartner schwer zu Verletzen.

Aus dieser fortwährenden Entwicklung entstand das heutige Kendo, ein Fechtsport mit tiefer Verwurzelung in den Lernen des traditionellen japanischen Schwertkampfes und der japanischen Kultur.

Dadurch ist Kendo mehr als ein Sport, es ist eine Formung der Ganzheit des Körpers und des Geistes, eine Förderung der Konzentration, der Entschlossenheit, der Fitness, der Disziplin, des Arbeitens an sich selbst und noch vieles mehr.

Nicht das Siegen im Wettkampf (des Shinai) ist das Wichtigste, sondern der Weg dahin; den man durch das Training beschreitet.

Kendo ist keine Selbstverteidigungssportart, sie wird nur zur eigenen Ertüchtigung, Interesse an der japanischen Kultur oder ähnlichem betrieben.

Kendo soll einen dazu bringen sein ganzes Selbst in einem Punkt zu bündeln und dann mit einem schnellen entschlossenem Handeln das Ziel zu erreichen. Dieses findet sich in dem Begriff: Ki-Ken-Tai-Itchi wieder, einer der wichtigsten Punkte im Kendo, die Einheit von Geist, Schwert und Körper. Ist diese Einheit erreicht, kann man den Sieg davon tragen, nicht die Kraft ist entscheidend, sondern diese Einheit, welche im Kendo durch die traditionelle Art und Weise des geduldigen Trainings erreicht werden soll.

Kendo soll aber keine esoterische Kampfkunst sein; sondern eine interessante Möglichkeit bieten, in einer Gruppe mit Spaß und Interesse einen besonderen Weg des Sportes zu erleben und da Kendo geschlechts- und altersunabhängig ist, steht diese Sportart jedem offen.

Wir würden uns freuen, wenn sie sich einmal während unseres Trainings weitergehend informieren möchten.

Letzte Änderung:28.08.2009